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zurueck Bilder von Bewegungen in Bildern interpretierte Bewegung zu Bildern Bewegte

»Bewegende Momente« Altes Amtsgericht Gütersloh (Lange Nacht der Kunst 2008 )
Die Zusammenstellung von unterschiedlichen Arbeiten in unterschiedlichen Medien handelt von den Beziehungen zwischen Bewegung, bewegt sein und Bildern. Unterschiedliche „bewegende Momente” werden thematisiert: private, veröffentlichte und historische.

Projektion: Bewegende Frage   Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften können bewegend sein: Welche Bilder oder Geschichten sind bewegend – was wird gezeigt, was wird wirklich sichtbar?
Bewegenden – historischen – Momenten kann man nicht entgehen: Sie erzwingen Anteilnahme – sie zeigen nicht nur eine Geschichte, sie werden Teil der Geschichte – für alle gemeinsam und trotzdem in unterschiedlichem Ausmaß.
   
         
Projektion AusstellungsbesucherInnen  

Zwischendrin stellt sich die Frage, welche Bilder und Momente denn Zuschauer, Ausstellungsbesucher bewegen – und wohin? Wird das Ansehen von Bildern für Betrachter wiederum zu einem „bewegenden Moment”?
Jeden bewegt anderes und jeder bewegt anderes. Beziehungsweise...

  Projektion auf Mauer
         
Mann   Menschen bewegen sich aufeinander zu, miteinander oder von einander weg. Was sich wie die Beschreibung eines Tanzes anhört, kann gleichzeitig die Beschreibung der Beziehung von Personen und Ereignissen sein.
Vieles in Beziehungen hat man schon selber erlebt, man könnte Teilnehmer, Betroffene sein – aber auch Zuschauer oder Betrachterin: wie gehören „er” und "sie" zusammen: Wie stehen sie zueinander? Wie sehen die Bilder ihrer – gemeinsamen – Geschichte aus? Die in Bildern festgehaltenen Bewegungen zeigen und verweisen auf Geschichten und Geschichte.
  Frau
    Kind    
         
Ölbilder   Bewegende Momente gibt es auch im politischen Bereich: deswegen stehen die »Ölbilder« Bildern gegenüber, die öffentlich gezeigte Trauer abbilden: in beiden Fällen sind es Bilder, die Ausnahmen zeigen.   Trauer
         
    Und alles hat damit zu tun, wie etwas wahrgenommen wird: die Sätze »... und sie bewegt sich doch!« und »... und bewegte sie in ihrem Herzen« verweisen auf die erforschende, aktive und nach außen gewandte Form – ebenso wie die andere sich innen abspielt, wiederholt und ruhig bleibt. Beide Weisen lassen sich nur nacheinander ausüben: und deswegen kann man die Satz teile nur abwechselnd Stempeln.