Ausnahmsweise und hoffentlich nur vorübergehend
auf diesen Seiten mehr als meine eigenen Arbeiten. Deswegen auch
nur die kleinen Bilder.
Falten werden zur Übung abgezeichnet und sind auch
Ausdruck von Alter. Falten werden bewußt eingesetzt und ebenso
entfernt. Man kann Hände falten aber auch Papier: unterschiedliche
Aktionen und Intentionen. Die Veranstaltung bewegt sich zwischen den
unterschiedlichen Möglichkeiten, zwischen Spiel, Arbeit, Handwerk,
Kunst und Vergnügen.
| Die Ausstellung
(s.u.) wurde begleitet von einem temporären Atelier: zum Austesten
von Ideen, Kennenlernen verschiedener Techniken, aber auch zum Kennenlernen
untereinander. |
»Das Grosse falten«
Zu Beginn der Aktion zusammen etwas zusammenfalten
Idee: Annetta Christoph.
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Unten: »Wachsfalten« Christine Brand: auf
gefaltetes Papier gearbeitete Enkaustik
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Temporäres Atelier
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Rechts: »Faltengeheimnisse«
Faltofakte: Sabine Bergau
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Unten: »Lauch-Falten«, Angelika Mittel-Lankes:
Lauch, noch frisch, wird aufgefaltet, aufgespießt, farblich
sortiert in Reihe gehängt und bekommt beim Trocknen Falten.
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Jennifer Leißmann arbeitete
an einem Faltenbild in den Farben der deutschen Fahne. Weitere
»Fahnen« sollen folgen (z.B. die französische).
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»Gibs Falten?«,
Imke Brunzema: Für Studien-zwecke werden Falten in Gips
»fixiert«, um denselben Faltenwurf immer wieder
zeichnen zu können. Die jeweilige Form läßt
Rückschlüsse auf das darunter-liegende Objekt zu.
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Sabine Ehlers: Ölbilder von Falten im Format 30 x 30 cm
basierend auf Bildausschnitten von Boticelli und Mantegna; die
Malgründe sind unterschiedlich (Grün, Gold, Silber
und Weiß) und beeinflussen so die in rot »übersetzten«
Falten.
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Annetta Christoph (digitale Fotografie):
BesucherInnen der Stadtbibliothek produzieren möglichst
viele Falten im Gesicht. Die Fotografien werden ausgedruckt
und begleitend ausgestellt.
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Heide Müller zeigte unterschiedliche Objekte in Origami
- u.a. einen Stern, der beim Hochfliegen sich in 12 Teile aufteilt.
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»Antifalten Anti-aging« Elisabeth
Unterlinner:
links: Bügeln des Vorhanges für den eigenen Auftritt
am Abend (die Künstlerin als ihre eigene Arbeiterin). rechts:
Die andere Form als genaue Hausfrau: extremes, penibel genaues
Bügeln von Handtüchern für den Schrank.
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Frühjahrsputz: Ulrike Tervoort und Elisabeth Unterlinner
(Gesang und Aktion): aufgeräumt wurde mit Erinnerung an
das Bügeln nach Weihnachten: die Wiederverwertung benutzter
Geschenkpapiere.
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Die gefalteten Noten wurden von Ulrike Tervoort gesungen wie sie
waren unverständlich und bruchstückhaft, anschließend
die Falten »ausgebügelt« und die Volkslieder
immer vollständiger vorgetragen.
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Alle Mitwirkenden haben in der Zeit vor dem Projekt Texte zum
Thema »Falten« zusammen-getragen, die von Christine
Ruis mit musikalischer Selbstbegleitung vorgetragen
wurden.
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Ausgestellt wurden Arbeiten von Jeefa Kloiber, Jennifer Leißmann
und Annemarie Fehlberg
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| Fotos: Imke Brunzema und Annetta
Christoph |
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